Musikalische Partner

collegium artium Stuttgart

Schon kurz nach der Wiedervereinigung entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen der Leipziger Max-Klinger-Schule und dem Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart-Zuffenhausen. Dem schulischen Austausch folgten gemeinsame musikalische Projekte des Stuttgarter Schulorchesters mit dem Jugendchor der Max-Klinger-Schule. Außerhalb der Schule wird diese Zusammenarbeit bis heute durch den Max-Klinger-Chor und das collegium artium Stuttgart, dem einige Lehrer des Porsche-Gymnasiums angehören, fortgesetzt.

Unter der Leitung des Konzertmeisters Dierk Hawlitzky begleitete das Kammerorchester unseren Chor im Herbst 2011 bei der Aufführung der Es-Dur-Messe von Franz Schubert in Stuttgart und Leipzig. In seiner Heimatstadt arbeitet das collegium artium Stuttgart mit dem Chor weil-vocal bei Kantatensonntagen und Aufführungen in der Advents- und Weihnachtszeit zusammen und bringt Orchesterwerke klassischer und zeitgenössischer Komponisten zu Gehör.

Quite a handful

Mit Annika, Uli, Tim und Uwe sind die vier Köpfe dieser fabelhaften Musikgruppe benannt. Sie alle singen im Max-Klinger-Chor oder haben das in der Vergangenheit getan. Seit mehr als 10 Jahren machen sie schon gemeinsam Musik mit Hand und Mund. Von a-cappella bis Rock, ohne Rücksicht auf Genreschubladen und immer mit dem eigenen, unverwechselbaren Gewürz. Quite a Handful bereichern das Konzertspektrum des Max-Klinger-Chores in jeder Jahreszeit, auch wenn sie dabei manchmal – aus rein akustischen Gründen natürlich – lieber hinter dem Chor stehen.

Angelika Scheer

Seitdem sie denken kann, spielt die fast waschechte Leipzigerin Klavier. Die Anfänge machte ihr Vater, für den wöchentlichen Klavierunterricht ab der 2. Klasse an der Musikschule J. S. Bach in Leipzig sorgte die Mutter und das Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater F. M. Bartholdy Leipzig bei Frau Prof. Helgeheide Schmidt organisierte und finanzierte sie schließlich selber.

Nach ihrem Diplom im April 2002 ging sie zunächst in einen Pflegeberuf, wo sie sich 4 Jahre lang als examinierte Altenpflegerin um die Belange ihrer Klienten kümmerte. Nach der Geburt der beiden Kinder arbeitet sie nun freiberuflich als Klavier-Crashkurslehrerin in Grünau, gestaltet Klaviernachmittage in Senioreneinrichtungen und korrepetiert bei verschiedenen Leipziger Chören. Am längsten hier beim Max-Klinger-Chor.

Zwei Jahrzehnte schon kann sie sich nicht von „ihrem geliebten Max-Klinger-Chor“ trennen. Seit 1992 zieht es die Pianistin jeden Montag magisch zur Chorprobe, wo unter der Leitung von Peter Kubisch internationale Chorliteratur aus allen Epochen und Genres für bevorstehende Konzerte eingeübt wird. Anfangs, als Schülerin, begleitete sie den Jugendchor zusammen mit Wolfgang Kluge auf dem Klavier, später wurde ihr allein die Korrepetition des Max-Klinger-Chores anvertraut. Jedes Konzert, im In- und Ausland, betrachtet sie als eine neue Herausforderung, die ihr, wie sie selbst sagt, tierischen Spaß bereitet.